Am 23. Oktober waren die Öffis am Albert-Einstein-Gymnasium und haben mit dem gesamten fünften Jahrgang eine Busschule durchgeführt. Die Kinder haben viele Hinweise zu richtigen und wichtigen Verhaltensweisen an Bushaltestellen und im Bus selbst erhalten. Marie und Elissa (5D) berichten uns von einigen Regeln und Vorschriften, die sie an diesem Tag gelernt haben: „Wenn man in den Bus einsteigt, darf man seinen Ranzen nicht locker über der Schulter tragen, da es sonst passieren kann, dass man in der Tür stecken bleibt. Auch während der Fahrt ist es am besten, den Ranzen zwischen den Beinen auf den Boden zu stellen, da man sonst, wenn es zu einer Notbremsung käme, andere Fahrgäste verletzen könnte. Außerdem gibt es am Bus einen toten Winkel, in dem die Fußgänger nicht gesehen werden können. Das kann gefährlich beim Ein- und Aussteigen sein.“
Welche Wucht eine Notbremsung im Bus hat, durften die Kinder der verschiedenen fünften Klassen praktisch erproben. Am Ende wurden noch Fotos gemacht und alle haben eine Urkunde sowie eine Warnweste bekommen.
„Die Busschule hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir sind dankbar, dass wir mitmachen durften“, berichten Marie und Elissa weiter. Insgesamt war es eine spannende und lehrreiche Aktion für alle Schülerinnen und Schüler. Wir bedanken uns bei den Öffis für die großartige Durchführung!
Viele Stühle bleiben aktuell in den Klassenräumen des AEG leer, denn 128 Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgängen sind zur Zeit mit insgesamt acht Lehrkräften auf der traditionellen Musikprobenfahrt in Obernkirchen in den Bückebergen und proben diszipliniert für das am 10. Dezember um 18 Uhr im Münster stattfindende Adventskonzert. Die Bläserklasse 6B, das Junge Orchester, das Orchester, die Bigband, das Blechbläserensemble, der Chor, die Musical-AG und die Rockband musizieren täglich in den verschiedenen Gruppen und verbringen in den Pausen gemeinsam Zeit mit Spielen oder Spaziergängen zu den Dinosaurierspuren im Sandsteinbruch.
Abends verwandelt sich der Orchesterprobenraum in ein Kino für unsere Jüngsten. Groß und Klein unterstützen sich, lernen sich auch über Jahrgangsgrenzen oder Ensembles hinweg kennen, neue Freundschaften entstehen und die Schulgemeinschaft wird gestärkt.
Den Abschluss der Probenfahrt bildet der bunte Abend mit einer Kostprobe der eingeübten Stücke. Sehnsüchtig erwarten auch dieses Jahr alle Schülerinnen und Schüler den Beitrag der Lehrercombo mit einem umgedichteten und performten Lehrersong.
Gemeinsam etwas einzustudieren und es anschließend präsentieren zu können macht viel Spaß und wenn die Zuhörer die Beiträge dann mit einem Riesenapplaus wertschätzen, ist der Stolz den Einsteinern auf ihren Gesichtern abzulesen.
Am Mittwochnachmittag (30.10.) organisierte der 13. Jahrgang in Zusammenarbeit mit Frau Dehmann und Frau Ernst in der Aula erstmals eine Halloween-Party für die Jahrgänge 5 und 6. Durch die gruselige und sehr kreative Dekoration, die stimmungsvolle Musik und die spaßigen Events (u.a. Dosenwerfen, Bobby-Car-Rennen und Zeitungstanz) kam eine sehr gute Stimmung auf – die Kinder feierten ausgelassen und hatten sichtlich Spaß, was sicherlich auch an der großen Vielfalt der kreativen Kostüme lag. Für das leibliche Wohl wurde umfassend gesorgt und das Angebot (Waffeln, Kuchen und Laugengebäck) wurde sehr gut angenommen. Der Höhepunkt und Abschluss der Party war dann der Kostümwettbewerb – sehr viele Kinder bewiesen großes Können beim Basteln eigener Verkleidung und beim Präsentieren auf der Party. Die GewinnerInnen erhielten eine Urkunde und ein kleines Präsent. Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden!
Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs der Naturschutzjugend "Erlebter Frühling" hatte unsere Garten-AG einen Naturerlebnistag gewonnen. Am Freitag, den 25.10., wurde dieser Preis nun endlich in Form einer Fledermausexkursion mit dem Fledermausexperten und -beauftragten des Landkreises Hameln-Pyrmont Rainer Marcek eingelöst. Um 17 Uhr war Treffpunkt am Finkenborn. Zunächst wurden verschiedene Nist- und Fledermauskästen kontrolliert. Dazu musste jeder Kasten in schwindelnder Höhe über eine Leiter erklommen und geöffnet werden. Auch diese Tätigkeit durften die Gartenkids selbst übernehmen. Dieser Moment erwies sich immer als sehr spannend, weil sich dann zeigte, ob der Kasten von Fledermäusen besetzt war, und zwar entweder durch die Anwesenheit dieser faszinierenden Tiere selbst oder zumindest durch Spuren ihrer Hinterlassenschaften. Anschließend wurden die Kästen mit einem Spachtel und einem Pinsel gesäubert und wieder in Position gebracht. Insgesamt konnten wir vier Rauhautfledermäuse und ein Großes Mausohr direkt in den Kästen nachweisen und im Protokoll zumindest auch den Besatz weiterer Kästen über den Kot festhalten. In einem Kasten haben wir sogar den Beginn eines Hornissennestes und in anderen auch Vogelnester gefunden. Als es dann dämmerte, konnten wir über Detektoren die für uns nicht hörbaren Ultraschalllaute der Fledermäuse für uns hörbar machen und auch so Fledermäuse im Klüt nachweisen. Ein großer Dank geht an Rainer Marcek für die tolle Exkursion, die vielen Informationen über die Fledermäuse und die interessanten Einblicke in die Kastenkontrollen.
Nun ist sie da die Plakette, die attestiert, dass das AEG für den Projektzeitraum 2022 bis 2024 wieder den Titel Umweltschule in Europa/ Internationale Nachhaltigkeitsschule tragen darf.
Die Schulgemeinschaften der Internationalen Nachhaltigkeitsschulen verfolgen das Ziel, über einen Zeitraum von zwei Jahren durch konkrete Projekte und schulgestaltende Maßnahmen die Bereitschaft zu nachhaltigem und gerechtem Handeln zu erhöhen. Vor mehr als 27 Jahren in Niedersachsen initiiert, sind die Internationalen Nachhaltigkeitsschulen/ Umweltschulen in Europa heute das größte und älteste niedersächsische Projekt und Schulnetzwerk im Bereich der Nachhaltigkeitsarbeit (BNE). Das Projekt ist im Niedersächsischen Kultusministerium verankert. Schirmherrin ist die Kultusministerin.
Für diese Auszeichnung ist ein langes Bewerbungsverfahren notwendig, das mit der Einreichung eines Handlungskonzeptes für zwei verschiedene Handlungsfelder beginnt und mit der Dokumentation der bearbeiteten Projekte endet. 2022 bis 2024 wurden Projekte im Rahmen des Handlungsfeldes "Biologische Vielfalt/ Biodiversität" mit dem Schulgartenprojekt abgedeckt. Dabei handelt es sich um ein fortgeführtes Projekt und um einen festen Bestandteil eines jeden Schuljahres. Mittlerweile weiß jeder, dass wir im Schulgarten ökologisch und klimafreundlich Gemüse anbauen, uns aber auch als Garten-AG und Schule für den Klimaschutz allgemein und besonders für die Förderung und den Erhalt der Biodiversität einsetzen, und zwar auch über den Schulgarten hinaus. Dabei vermitteln wir den Schülerinnen und Schülern nicht nur Artenkenntnis, sondern sensibilisieren sie auch für die Bedrohung der Arten und führen verschiedene Projekte mit verschiedenen Kooperationspartnern zu ihrem Schutz durch.
Im Rahmen des Handlungsfeldes „Nachhaltiger Konsum, Wirtschaften“ haben wir erstmals eine langfristig ausgerichtete Schülerfirma gegründet, die die BNE-Aktivitäten der Schule bündelt und bewirbt, um eine möglichst breite Beteiligung vieler Mitglieder der Schulgemeinschaft zu erreichen. Nachdem wir uns mit der Idee StartUp Fördergelder gesichert hatten, konnte dieses soziale Unternehmen und die Marke futerra in Kooperation mit Grafikdesignerin Kerstin Wollenweber entwickelt werden und soll zukünftig in einer Schülergenossenschaft der AEG-Schulfamilie immer wieder die Möglichkeit geben, sinnstiftende Projekte von und für die Schulgemeinschaft, aber auch die Welt, in der wir leben, umzusetzen.




