Das traditionelle Sportfest am AEG fand in diesem Jahr bei zwar etwas kühlem, aber doch angenehmem Wetter im Weserberglandstadion und auf zwei Außenplätzen – unter anderem auf dem Kunstrasenplatz bei Preußen Hameln 07 – statt. Besonders war in diesem Jahr vor allem der Zeitpunkt – anstelle, wie üblich, im Frühsommer kurz vor den Sommerferien fand das große AEG-Sportevent kurz vor Herbstbeginn Mitte September statt. Ob es bei diesem Termin bleibt oder in Zukunft wieder die frühere Variante bevorzugt wird, steht noch nicht fest. Immerhin: Übergroße Hitze, die zuletzt sogar zum Abbruch eines Sportfests führte, stellte dieses Mal kein Problem dar.
Das Sportfest fand im bekannten Rahmen statt: Die Jahrgänge 5-8 führten im Stadion die Bundesjugendspiele in den klassischen Disziplinen Lauf, Wurf und Sprung durch und konnten parallel auf dem Nebenplatz ihre Koordination und Geschicklichkeit u.a. beim Medizinball-Weitwurf, Turnkastenrennen oder beim Risiko-Reifenwurf unter Beweis stellen. Die Jahrgänge 9-11 führten ein Fußball- bzw. Frisbeeturnier durch. Die Jahrgänge 12 und 13 unterstützten die Lehrkräfte bei der Durchführung des Sportfestes an verschiedenen Stationen. Ein Kuchenverkauf sorgte zudem für das leibliche Wohl.
Am Ende des Sportfests sorgten 800-Meter-Klassenstaffeln im Stadion noch einmal für besonders gute Atmosphäre. Jede Klasse schickte ein Laufteam ins Rennen, am Ende wurden die Platzierungen der Klassen in den Staffeln und auch den geschicklichkeitswettkämpfen verkündet und eine Siegerehrung durch Schulleiter Sönke Koß durchgeführt. In den Disziplinen Fußball und Frisbee wurden ebenfalls die Jahrgangssieger gekürt. Schulleiter Koß dankte der Sport-Fachgruppe für die Organisation, den Lehrkräften und den Jahrgängen 12 und 13 für die Durchführung, der Sani-AG – die doch einiges zu tun hatte – für die Erste Hilfe sowie nicht zuletzt allen Schülerinnen und Schülern für ihre Teilnahme.
Die umfangreiche Fotogalerie gibt zahlreiche Einblicke. Zudem findet Ihr Videos von der Eröffnung und den Staffelläufen auf dem Videokanal des AEG unter www.vimeo.com (dort den Kanal des AEG auswählen und die Videos anschauen).
Es haben sich einige Schüler und Schülerinnen aus den Jahrgängen 10 bis 13 gefunden, die bereit sind ihre Mitschüler der Jahrgänge 6 und 7 mittwochs in der 7/8. Stunde in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Latein zu unterstützen. Vielen Dank dafür an dieser Stelle!
Ab sofort können sich interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 und 7 hier https://www.veraxx.de/schueler.htm online für das erste Halbjahr 2026/27 (Oktober bis Januar) anmelden. Anmeldeformulare in Papierform gibt es ab Montag, den 07. September über die Fach- und Klassenlehrer sowie auch im Sekretariat. Eine Online-Anmeldung ist ab sofort möglich. Die Anmeldung kann bis Freitag, den 18.09.2026 erfolgen.
Die neuen ShS-Kurse beginnen voraussichtlich am Mittwoch, den 30. September. Dazu gibt es weitere Informationen über i-Serv Mail.
Die Tutorenschulung findet voraussichtlich am Mittwoch, den 23. September um 13.10 Uhr in E348 bei Frau Schindler statt. Die ausgewählten Tutoren werden nach der endgültigen Kurseinteilung per Mail (i-Serv) benachrichtigt.
Vor ziemlich genau 50 Jahren legten die ersten Schülerinnen und Schüler ihre Abiturprüfung am damals noch neuen „dritten Gymnasium“, das kurz zuvor den Namen „Albert-Einstein-Gymnasium“ bekommen hatte, ab. Eröffnet 1972 mit „aufsteigenden“ Jahrgängen in der Sekundarstufe I, waren 1976 die ersten Abiturienten so weit, dass sie ihre „Reifezeugnisse“ in Empfang nehmen konnten. Anlässlich dieses „Goldenen Abiturjubiläums“ besuchten Mitglieder des Jahrgangs „Abi 1976“ nun ihre frühere Schule.
Das AEG war seinerzeit das „etwas andere“ Gymnasium. Es galt in den 70er Jahren als „links“ oder auch als „rot“, wie man seinerzeit eine etwas „progressiver“ vermutete Bildungsanstalt nannte. Vielleicht hatte dies auch mit dem Gründungsdirektor Friedrich Flügge zu tun, der jahrzehntelang als SPD-Ratsherr und einige Jahre lang auch als Hamelner Bürgermeister bekannt war. Dass Flügge allerdings auch ein „Gymnasialer“ durch und durch war, zeigt seine ebenfalls jahrzehntelange Mitgliedschaft im Philologenverband, dessen Ältestenrat er bis zu seinem Tod vor rund 15 Jahren angehörte. Daher war es besonders spannend, was Wieland Kramer als Sprecher des Abiturjahrgangs 1976 in seiner Rede zu berichten hatte. „Ich sehe keine wohlsituierten Sixties vor mir, sondern blicke in die Augen siebzehn- oder achtzehnjähriger Menschen, die an diesem Ort intensive und für ihr weiteres Leben wichtige Jahre verbracht haben“, leitete Kramer rückblickend ein, bevor er einige „besondere“ Ereignisse des Schullebens vor 50 Jahren schilderte. „Fritz Flügge, unser väterlich-autoritärer Schulleiter“ leitete ein „kunterbunt zusammengewürfeltes Lehrerkollegium“, dessen meiste Mitglieder „kaum zehn Jahre älter als wir Schüler“ waren. Gerade erst das Referendariat überstanden, sollten diese „mit uns den Ernst des Lehrerberufs kennenlernen“. Dies konnte laut Kramer nur klappen, „wenn zwei Grundbedingungen erfüllt wurden: Geringstes Autoritätsgefälle und maximale Dialogbereitschaft“. Mit diesen Prinzipien seien alle Lehrkräfte, „auch und gerade unser vielgeliebter Klassenlehrer Volker Vormann“, klargekommen.
Auch die Schülerschaft sei ähnlich kunterbunt zusammengewürfelt gewesen. „Und nach unserer Abitur-Fete, die so gar nichts mit den kultivierten Abibällen unserer Kinder gemein hatte, standen wir, was die Zukunft anging, ziemlich nackt im Wind, aber auch ziemlich fest auf dem Boden“. Das AEG war also ein Erfolgsmodell von Anfang an – aber was war so speziell am neuen, „dritten“ Gymnasium? Manfred Knopp nennt den „Geist des Albert-Einstein-Gymnasiums“, der sich seiner Meinung nach erhalten habe. Der Umgang zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrerschaft „auf Augenhöhe“ sei besonders gewesen, ebenso die (damals) neuen Räume – heute der Altbau des Schulzentrums Nord, der laut Knopp einen „Wiedererkennungswert“ hat. Die neue Schule hatte Mitte der siebziger Jahre eine große Besonderheit, die heute selbstverständlich ist: Mädchen und Jungen besuchten gemeinsam das AEG, damals noch waren das „Schiller“ eine reine Jungenschule, das „Vikilu“ ein Mädchengymnasium. Die so genannte Koedukation erfolgte aber auch in diesen beiden – älteren – Bildungseinrichtungen noch innerhalb der siebziger Jahre.
Vom Schiller-Gymnasium kamen laut Manfred Knopp keine Schüler auf das AEG, wohl aber vom „Vikilu“ und von verschiedenen Realschulen. Auch dies war vor 50 Jahren eine Besonderheit: Wer eine Realschul-Empfehlung hatte, besuchte in der Regel diese Schulform, kein als „höhere Schule“ bezeichnetes Gymnasium. Die besondere Zusammensetzung der ersten AEG-Klassen („in etwa 50% von einer ehemaligen Realschule, der Rest vom Vikilu oder von anderen Schulen“) habe „sehr schnell zu einer harmonischen Klassengemeinschaft geführt“. Interessant sei das „Wahlverhalten“ damals gewesen: das neusprachliche Profil wählten fast nur Schülerinnen, Latein als altsprachliches Profil war etwa gleich verteilt, die Naturwissenschaften hingegen belegten fast nur männliche Schüler.
Annette Gerland-Bramer, deren Kinder und Enkel auch das AEG besuch(t)en (drei Generationen AEG!), erinnerte sich vor allem an „begeisternde AGs“ und das Angebot gerade im musisch-künstlerischen Bereich, das stärker als an anderen Schulen gewesen sei. Die Theatergruppe von Dirk Rabien, die Folkgruppe von Volker Vormann, später die Rockbands – Ensembles, die auch überregional für Furore sorgten. „Ich kam von der Wilhelm-Raabe-Schule und war glücklich, an so einer schönen Schule zu sein“, berichtet Gerland-Bramer. „Neu, schön, schick, junge Lehrkräfte – es war sehr modern, ich habe mich sehr wohl gefühlt.“ Ihre Enkel besuchen heute die Bläserklasse, die „super Atmosphäre“ habe sich erhalten, so die Goldene Abiturientin. „Ich habe immer noch das Gefühl, dies ist meine Schule“, freut sich Annette Gerland-Bramer, „es war immer gemütlich.“ Kommunikation und Kooperation seien großgeschrieben worden.
Andrea Gebhard aus der „Matheklasse“ bzw. dem naturwissenschaftlichen Zweig erinnert sich an eine „Baustelle“, auf die sie vor über 50 Jahren gekommen sei. Wachstum und Improvisation seien bis zur Fertigstellung erforderlich gewesen. „Heute aber der Schock“, so Gebhard: „Die Schule ist seitdem nur vollendet worden, nichts ist wirklich neu“, bezieht sie sich auf den „alten“ Gebäudeteil, der in der Tat bis zur Jahrtausendwende kaum renoviert wurde. Ein „Wir-Gefühl“ sei sehr schnell entstanden, weil die AEG-Schüler aus den unterschiedlichsten Bildungseinrichtungen gekommen waren, sich aber schnell „zusammenfanden“. Gebhard berichtet von zahlreichen Änderungen im System Schule schon während ihrer Pennälerzeit: Die Einführung des Kurssystems in der 12/13, die Mitgestaltung durch Schülerinnen und Schüler (heute SV) oder auch Schulstreiks, die es damals gab. „Kooperation auf sämtlichen Ebenen“ hätte im Mittelpunkt gestanden – und der Kontakt zu Mitschülern sei nie abgerissen, nach dem Abi hätte es Klassentreffen und Wiedersehen bis hin zu gemeinsamen Polterabenden gegeben.
Es dürfte von nun an eine Tradition werden, „goldene“ Abiturjahrgänge an unserer Schule zu begrüßen. Wir freuen uns auf diese Wiedersehen. Der Jahrgang 1976 – der erste Abijahrgang am AEG – wird aber immer ein ganz besonderer bleiben.
Cord Wilhelm Kiel (Mitarbeit: Dr. Carsten Sturm)
Sei dabei!
Am Mittwoch, dem 10.6., ist es wieder so weit: Das Sommerkonzert des Albert-Einstein-Gymnasiums startet um 18.00 Uhr bei freiem Eintritt in der AEG-Aula. Folgende show-acts sind live on stage zu erleben: Die Bläserklassen 5B und 6B, das Junge Orchester, die Bigband, das Orchester, das Blechbläserensemble, der Chor und der Heartchor und weitere special guests. (Clock it!). Wir freuen uns auf viele Musikbegeisterte! Spenden werden erbeten!
Am Mittwoch, dem 06. Mai, traten wir mit den U15- und U17-Mädchen-Mannschaften beim Kreisentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ – in Aerzen an. Im strömenden Regen war für unsere beiden Teams leider nicht viel zu holen. Die U17 musste sich deutlich gegen die das Turnier dominierende KGS Salzhemmendorf geschlagen geben und verlor dann auch in einem knappen Spiel gegen das Humboldt-Gymnasium unglücklich mit 0:1. Die U15-Mannschaft hingegen konnte gegen das Humboldt-Gymnasium einen knappen Sieg einfahren, gegen das Schiller-Gymnasium und die Schule im Hummetal hatte das Team aber aufgrund körperlicher Unterlegenheit keine Chance. Nächstes Jahr ist es dann jeweils der ältere Jahrgang und dann wird erneut angegriffen.



