Am Donnerstag, den 19.03., nahm die Schulmannschaft des AEG zum ersten Mal am KGS-Ladies-Cup in Salzhemmendorf teil.
Das Turnier war für Spielerinnen der Klasse 10 und jünger. Das AEG-Team trat mit einigen Schülerinnen aus Klasse 9 ergänzt mit Spielerinnen aus Klasse 7 an. Leider verletzte sich eine unserer Spielerinnen schon im ersten Spiel bei der ersten Aktion so schwer, dass sie ins Krankenhaus musste und der Fuß leider gebrochen ist – weiterhin gute Besserung!
Die Gruppenphase war eine klare Angelegenheit. In unserer Gruppe setzte sich das Schiller-Gymnasium deutlich mit drei Siegen durch. Auch gegen die späteren Zweitplatzierten der IGS West/Theodor-Heuss-Realschule sowie die KGS Salzhemmendorf II konnten wir leider keine Punkte holen. So kamen wir als Viertplatzierte der Gruppe ins Spiel um Platz 7. Hier gab es ein eng umkämpftes Spiel gegen die EBG, das nach Ablauf der Spielzeit noch immer 0:0 unentschieden stand, da wir eine Großchance leider nicht nutzen konnten. So kam es, wie es kommen musste, und wir mussten uns dann 9-Meter-Schießen gegen die Mädels der Nachbarschule geschlagen geben. Trotzdem war es ein tolles Turnier in gut besuchter Halle und wir freuen uns, wenn wir nächstes Jahr wieder in passender Altersklasse angreifen können!
Kühle Luft, bedeckter Himmel, aufgeregte spanische und deutsche Jugendliche, und früh morgens im Hochland bei 9 Grad der Einstieg in den Bus mit der Aussicht auf Strand und Höhle… an diesem Morgen war es verdächtig ruhig im Bus, der Abschied rückt in greifbare Nähe.
Nach der einstündigen Busfahrt, die wir vom Hochland bis nach Nerja an den Strand brauchten, änderte sich das Klima stark: Die aufbrechende Wolkendecke ließ immer häufiger die mediterrane Sonne auf die sommerlich gekleideten Spanier blitzen, sofort stieg das Thermometer auf 18 Grad, gefühlt deutlich mehr.
Palmen, Oleanderbüsche, austreibende Feigenbäume und der salzig-vertraute Geruch des Meeres färbte auf die Atmosphäre in der 43köpfigen Gruppe ab. Fröhlich spielte unsere Gruppe am Strand, sprach spanisch, deutsch und englisch durcheinander und genoss die Innenstadt von Nerja, die für ihre engen Gassen und weißen Häuser berühmt ist. Beides dient dem Schutz vor Hitze, da so die größeren Schattenanteile und das von den weißen Häusern reflektierte Sonnenlicht für Abkühlung sorgen.
Besonders beeindruckt zeigte sich die Schülergruppe von der ausgedehnten Tropfsteinhöhle, die erst 1959 von fünf einheimischen Jugendlichen entdeckt wurde und inzwischen touristisch erschlossen ist. In ihr befindet sich der größte Stalaktit unseres Planeten (laut Guinessbuch der Rekorde). Dieser Stalaktit (bzw. „Säule“, da es sich um zusammengewachsene Stalaktiten und Stalakmiten handelt) ist natürlich auf unserem Foto zu sehen.
Nach einem letzten Moment mit spanischer Gitarrenmusik auf dem „Balcón de Europa“ verabschieden wir uns heute von dieser wunderbaren Gegend und freuen uns, die Gastgeberkinder demnächst in Hameln begrüßen zu dürfen.
Und hier ein Eindruck: Spanische Gitarre auf dem "Balcón de Europa": https://vimeo.com/1175294575/fb316ee5c6?share=copy&fl=sv&fe=ci
Ein Video mit einem gemeinsamen Song und Tanz unserer Schülerinnen mit ihren Partnerinnen aus Granada vom Spanienaustausch findet Ihr übrigens unter diesem Link:
https://vimeo.com/1175278471/e98b398382?share=copy&fl=sv&fe=ci
Nachdem es heute Morgen genieselt hat und wir uns beinahe heimelig gefühlt haben, konnten wir vormittags bereits bei bedecktem Himmel und 18 Grad die traditionellen andalusischen Höhlenhäuser bewundern. Bis heute leben in Guadix Personen in diesen Häusern, die ein wenig wie Frodos Dorf aus dem Auenland wirken: Rundliche, weiße Schornsteine und Lichtschächte ragen aus grünen Wiesen, die eigentlich die Dächer der Häuser sind. Diese Höhlenhäuser haben ganzjährig ein Innenklima von 20 Grad, also sind sie im Winter warm (was Heizkosten spart) und im Sommer kühl, was die Klimaanlage spart. Insbesondere im Sommer möchten die Bewohner bei über 40 Grad im Schatten natürlich sehr gerne bei 20 Grad schlafen! Durch das besondere Klima hält der Lehmboden die Höhlenbauten über Jahre stabil und sicher, sodass moderne Häuser entstanden sind und bis heute eine günstige Art zu leben darstellen.
Im Anschluss an die Besichtigung von Guadix hat unsere Gruppe ein Hamam genossen. Hier gab es verzierte Keramik, die typischen rötlichen Steine und Kerzenlicht, geschwungene Bögen über den verschiedenen Becken, leise arabische Musik, traditionelle Wechselbäder (warm und kalt) und arabischen Tee. Diesen Tee haben die Jugendlichen vier Mal nachbestellt! (Wann hätten Sie gedacht, 14jährige mit Tee zu ködern….?)
Die Jugendlichen konnten den Tag nach den vielfältigen kultuerellen Eindrücken besonders genießen. Wassermangel und Hitze waren durch die Höhlenhäuser und die Gemeinschaftsbäder greifbar und erfahrbar, denn in Deutschland sind es doch eher unübliche Probleme. Die leise, arabische Musik, die entspannende Wirkung von Tee und Bädern und die Gesellschaft der Jugendlichen untereinander sorgte dafür, dass die Austauschgruppe einen ungewöhnlichen und sehr entspannten Nachmittag genossen und im Anschluss zufrieden zu ihren Gastfamilien fuhren.
Und hier etwas ganz Besonderes: Deutsche Austauschschüler üben arabischen Gesang im Hamam: https://vimeo.com/1175293602/4d6b81bbff?share=copy&fl=sv&fe=ci
6 Grad Celsius, klare Luft, Wind von den Bergen: Der frühmorgendliche Aufbruch bei strahlendem Sonnenschein verhieß Wunderbares und vor uns lag der Ausflug zur „Terraza de Granada“, einem Ausflugspunkt für Einheimische, der aus Naturschutzgründen meistens gesperrt ist und heute für unsere internationale Schülergruppe geöffnet wurde. Von der Alhambra aus gesehen liegt die Sierra Elvira auf der gegenüberliegenden Seite des Tals von Granada und bietet atemberaubende Ausblicke. Das finden wohl auch die Bergadler, die in dieser Gegend nisten und zu deren Schutz größere Teile des Gebiets gesperrt sind.
Nach einer Wanderung durch Olivenplantagen und Pinienwälder, in denen bereits der Rosmarin blüht und der Lavendel violette Knospen zeigt, widmete sich unsere Schülergruppe ihrer Resilienz: Die gute Energie der andalusischen Sonne, arabischen Wasserspiele und Flamenco-Musik verpackten die Jugendlichen in kleine Glücksbotschaften, die sie auf englisch, spanisch und deutsch notierten und mit einer Schleife verbanden. Mit den Glücksbotschaften wurde eine traditionell verzierte Holzbox gefüllt, sodass nach unserer Rückkehr am Albert-Einstein-Gymnasium unser Souvenir mit guten Botschaften für alle bereitsteht, die gerne ein wenig von der guten andalusischen Energie tanken möchten.
Am 17.03.2026 um 17:00 Uhr hieß es Vorhang auf für unser jährliches Theater-Event in der gut gefüllten Aula. Die Kurse Ds1 und Ds2 präsentierten ihre selbst erarbeiteten Stücke vor begeistertem Publikum, unter der Leitung von Frau Ernst und Herrn Loeding.
Den Auftakt machte Ds1 mit dem Thriller „COMBINE Verschwörung“. Die Zuschauer verfolgten, wie eine Reporterin durch Fake-News in eine gefährliche Verschwörung geriet. Im Anschluss entführte Ds2 das Publikum mit „ALICE 2.0“ in eine digitale Zukunft, in der eine allmächtige KI die Kontrolle übernommen hat. Besonders die humorvollen Momente im Ds2 Stück sorgten für einige Lacher.
Für uns Darsteller war der Abend ein unvergesslicher Höhepunkt unserer Arbeit. Die harte Probenzeit zahlte sich aus, was das Publikum mit großem Applaus und einer großartigen Stimmung belohnte. Ein riesiges Dankeschön an alle Besucher!
Eure Kurse Ds1 & Ds2




