Am Montagabend des 12. Januar um 22:00 Uhr fuhren wir am Busparkplatz beim AEG los. Früh am nächsten Morgen haben wir bereits aus dem Bus die wunderschöne Aussicht auf die Berge genossen: Nach elf Stunden und drei Pausen haben wir um 8:00 Uhr morgens St. Valentin erreicht. Anschließend haben wir die Koffer mit der Gondel noch oben zur Hütte gebracht, und das Skimaterial wurde nacheinander im örtlichen Skigeschäft ausgeliehen. Die Hütte war gemütlich eingerichtet. Es gab verschiedene Zimmer mit Platz für drei bis sieben Personen mit Hochbetten und großen Badezimmern.
Gegen 10:30 Uhr ging am ersten Tag dann auch schon der erste Skiunterricht los. Am ersten Tag haben wir uns alle erst einmal an die Skier gewöhnt und ein bisschen fahren gelernt. Direkt vor unserer Hütte gibt es einen Zauberteppich (eine Art Fließband für Skifahrer) mit einer kleinen Abfahrt und daneben einen Tellerlift mit einem kleinen Hang. Außerdem gibt es eine rote (mittelschwere) Talabfahrt und eine Gondelfahrt ins Tal, die etwa 10 Minuten dauert.
Am zweiten Tag sind wir mit der Gondel nach Schöneben gefahren. Aus der Gondel hatten wir eine schöne Aussicht auf den Reschensee und den berühmten versunkenen Kirchturm. In Schöneben gibt es viele verschiedene Pisten und zwei Talabfahrten. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und jeder konnte noch viel dazulernen, auch wenn man schon Skifahren konnte. Wir hatten sowohl morgens als auch nachmittags Skiunterricht in unseren Gruppen. Zwischendurch gab es immer eine gemeinsame Mittagspause und danach durften wir die Pisten, die wir bereits im Unterricht gefahren sind, in kleinen Gruppen (mindestens zu dritt) alleine fahren, das hat sehr viel Spaß gemacht! Um 16:00 Uhr ist jeweils die letzte Gondel zurück zu unserer Hütte hochgefahren. Danach waren wir noch auf unseren Zimmern, bevor es um 18:00 Uhr zum Abendessen ging. Das Essen war lecker und abwechslungsreich. Nach dem Abendessen konnten wir gemeinsam im Gruppenraum sitzen, Spiele spielen und Sport im Fernsehen gucken.
Am fünften Tag hatten die Oberstufenschülerinnen und -schüler ihre Prüfung und die Achtklässler hatten erst ein bisschen Unterricht und durften danach wieder in Gruppen fahren. Sonntag war leider schon der letzte Skitag. Wir haben eine sehr coole und spannende Skirallye gemacht und sind danach noch ein letztes Mal alle Pisten gefahren. Die Rückfahrt am Montagmorgen verlief ohne Probleme. Wir haben bereits um 8:30 Uhr die ersten Gondeln nach unten genommen.
Der Skikurs hat sehr viel Spaß gemacht und es war eine wunderbare und unvergessliche Zeit!
Am 7.1.2026 fuhr eine starke Auswahl des AEG zum Turnier nach Wunstorf. Gespielt wurde jeder gegen jeden. Gleich im ersten Spiel mussten die Mädels gegen den späteren Sieger des Otto Hahn Gymnasiums Springe auf die Platte. Es war ein sehr spannendes und starkes Spiel auf Augenhöhe. Mit ein bisschen Pech ging dieses Spiel nach längerer knapper Führung mit einem Unentschieden aus. Ein Sieg hätte bereits an der Stelle wahrscheinlich sogar den Sieg des Turniers bedeutet. So leistungsstark und eng beieinander lagen die Teams der ersten drei Plätze! Nach zwei deutlichen Siegen gegen die Gastgeber des Hölty Gymnasium und die KGS Barsinghausen und einer knappen Niederlage gegen das Gymnasium Bad Nenndorf war ein aufregender Vormittag komplett, bei dem sich alle Spielerinnen sportlich sehr fair und mit tollem Kampfgeist gezeigt haben.
Die Mannschaft bestehend aus Anni Harting, Luisa Voigt, Adele Lehmann, Marie Nemitz, Lea Grotehans, Jule Meier, Jule Niemeyer, Hanna Strohdeicher, Kathleen Hornig und Sophie Liebich zeigte, dass sie ein richtig gut eingespieltes Team sind und auf jeden Fall bereit sind, nächstes Jahr wieder mit vollem Einsatz um den Sieg mitzuspielen.
Ein großer Dank gilt auch den zahlreichen Eltern und Fans, die uns nach Wunstorf begleitet und tatkräftig unterstützt haben! Bis zum nächsten Jahr
Kurz vor den Weihnachtsferien waren der überwiegende Teil der Europa-AG - einige Schülerinnen und Schüler mussten allerdings aufgrund von Klassenarbeiten oder Lernallianzen den Regelunterricht besuchen - sowie der Kurs auf erhöhtem Niveau in Geschichte des Jahrgangs 13 auf einer Tagesexkursion in der Friedensstadt Osnabrück.
Neben dem Besuch des Rathauses - inklusive des "Friedenssaals", in dem 1648 der Dreißigjährige Krieg beendet wurde - sowie einer Stadtführung, bei der unter anderem der Dom, das Schloss und das Heger Tor besichtigt wurden, stand das Remarque-Haus im Fokus der Exkursion. Erich Maria Remarque, der berühmte Schriftsteller, der "Im Westen nichts Neues" geschrieben hatte, war in Osnabrück geboren worden und aufgewachsen. Immer wieder kehrte er in seine Geburtsstadt zurück, wenngleich er über viele Jahre seinen Wohnsitz in der Schweiz hatte.
Thema von Remarques berühmten Werk ist bekanntlich der Erste Weltkrieg, welcher das Semesterthema des Geschichtskurses GE1 im 3. Kurssemester war. Daher lag der Besuch der umfangreichen Ausstellung nahe. Auch für die Europa-AG ein interessantes Thema, stellt doch die Beschäftigung mit der europäischen Geschichte, mit Aussöhnung und dem Friedensprojekt Europa immer einen Aspekt der Arbeit der AG dar.
Am Freitag, dem 19.12., wurden die Weihnachtsferien mit dem traditionellen AEG-Weihnachtsmarkt eingeläutet. Jede Klasse war mit einer eigenen Idee und einem Stand am Start und auch der Weihnachtsmann zeigte sich in seinem roten, edlen Gewand. Die Stimmung war gelöst und die Pausenhalle duftete nach Crêpes, Waffeln, Hotdogs, Keksen und Schokolade. Die Einsteiner konnten sich aber nicht nur kulinarischen Genüssen hingeben, sondern konnten ihr Geschick auch bei Laubsägearbeiten, Pferderennen, Mariokart, Dosenwerfen oder Armdrücken unter Beweis stellen. Eine Fotobox und Weihnachtstattos vervollständigten das originelle Angebot. Alle Einnahmen gehen in diesem Jahr an das Kinderhospiz Löwenherz in Bad Pyrmont.
Nun wünschen wir allen Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest, erholsame Ferien und einen guten Rutsch! Mögen alle gesund und munter bleiben und die Erkrankten schnell genesen!
Mitte Dezember fand in unserer Aula die große Abschlussveranstaltung der Digitalen Lernallianzen statt, bei der die Schüler:innen der 11. Klassen ihre beeindruckenden Ergebnisse einem großen Publikum präsentierten. Die Digitalen Lernallianzen sind ein innovatives Projekt der Handwerkskammer Hannover Projekt- und Servicegesellschaft mbH (PSG), das Oberstufenschüler:innen mit Unternehmen aus der Region zusammenbringt. Dabei bearbeiten kleine Teams aus vier bis sieben Schüler:innen über mehrere Monate reale Aufgabenstellungen aus dem Betriebsalltag der Partnerunternehmen – sei es im Bereich digitaler Kommunikation, Prozessoptimierung oder kreativer Ideenfindung.
Ziel des Projekts ist es, jungen Menschen praxisnahe Einblicke in die Arbeitswelt und die Digitalisierung zu ermöglichen und gleichzeitig den Betrieben frische Impulse und neue Perspektiven zu geben. So wurden Videos für Social Media erstellt, um für die Jugendanstalt Hameln die Ausbildung zum Beruf der Justizvollzugsfachwirt:innen attraktiv darzustellen. Ein Dachdeckerbetrieb ließ eine Umfrage zur Zufriedenheit der Mitarbeitenden entwickeln, durchführen und auswerten und weiß nun, dass eine Mehrheit der Mitarbeitenden eine 4-Tage-Woche begrüßen würde. Die Jugendlichen konnten in der Projektphase nicht nur ihre fachlichen Kompetenzen, sondern auch Teamarbeit, Problemlösungsfähigkeit und Präsentationstechniken vertiefen. Selten lief alles reibungslos, aber die Herausforderungen der Prozessorganisation und Kommunikation innerhalb des Teams als auch mit den Unternehmen boten Gelegenheiten persönlich zu wachsen und für die persönliche ihre berufliche Orientierung eigene Interessen und Stärken weiterzuentwickeln.
Bei der Abschlussveranstaltung in der Aula stellten die Schüler:innen ihre Projekte und Produkte stolz vor – vor Mitschüler:innen, Lehrkräften, Schulleitung und Unternehmensvertreter:innen. Die Vielfalt der Ergebnisse zeigte einmal mehr, wie kreativ und engagiert unsere Lernenden an die Herausforderungen herangegangen sind. Ein großartiger Abschluss eines wichtigen Lernprojekts!
Anne-Kathrin Borchers




