Am Albert-Einstein-Gymnasium wird seit einigen Semestern als Oberstufenkurs die Sportart „Inline Skating“ angeboten. Als Blockseminar findet der Kurs an mehreren Wochenenden im Semesterverlauf statt. Die Teilnehmer werden je nach individuellem Könnensstand geschult: Während einige die Grundlagen des Bremsens erlernen, üben andere den „Power-Slide“, eine Bremstechnik für Könner.
Aus dem aktuellen 11. Jahrgang wurde für Interessierte ein Erfahrungsbericht verfasst, der beschreibt, wie die Schülerinnen und Schüler den Sportkurs erlebten.

(Autorinnen: Marie-Theres Röhricht und Victoria Amieva-Gori - damaliger Jg.11):

„Alles begann, als wir uns an einem Samstag vor dem Schulgebäude trafen.
Zu Beginn gab es ein paar kleine Spielchen auf Inliner, damit alle (vielleicht auch aus der Übung Gekommene) wieder mit den Inlinern vertraut werden und die Lehrerin eine grobe und erste Einschätzung des Niveaus bekommt.

clip image0021Bei einer Gruppe mit unterschiedlichem Lernstand sind die Aufgaben weit gefächert. So begann man zum Beispiel mit der einfachsten Bremstechnik, der Schneeflugbremse (2) und anschließend die weiteren Techniken, wie die Halbmondbremse und die T-Break(1). Auch an der Technik wurde gefeilt, indem man zum Beispiel das „Übersetzen“(3), also das Beschleunigen, oder Sprints übte.

Neben den Basics wurden auch immer wieder Spiele eingebaut, um die zum Inliner benötigten konditionellen und koordinativen Fähigkeiten wie beispielsweise Balance und Körperspannung auszubauen. Zum Abschluss dieses Kurses wurden als Abwechslung Choreografien zu Musik und Figuren aus dem Rollkunstlauf gemacht.

clip image004Als das Wetter nicht mitspielte, waren Theoriestunden an der Reihe. Hierbei präsentierten wir zu bestimmten Themen, beispielsweise Auswahl und Pflege des Materials, beanspruchte Muskelgruppen beim Inlinerfahren sowie befahrbare Strecken in der Gegend und individuellen Trainingsplan, kleine Vorträge.

Insgesamt war ein klarer Lernfortschritt zu erkennen. Je nach Niveau war die Verbesserung unterschiedlich groß, da teils bereits gute Kenntnisse vorhanden waren. Die gemeinsamen Ausflüge und die gegenseitige Hilfe förderten die Weiterentwicklung jedes Einzelnen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Blocktermine à 8 Stunden gut geeignet sind. Somit muss man nicht direkt nach dem Aufwärmen aufhören. Die langen Blöcke ließen schnelle und sichtbare Erfolge zu, was uns weiter motivierte. Trotz der Heterogenität der Gruppe in Bezug auf Vorkenntnisse konnten auch Gruppenziele (z. B. gemeinsame Spiele und Touren) durch die gegenseitige Unterstützung erreicht werden.

Mit dem richtigen Material und Übung klappt es von Mal zu Mal besser.