Im Rahmen des Deutschunterrichts in geringerer Besetzung verfassten einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 7B einige weihnachtliche Reizwortgeschichten, die euch nun präsentiert werden sollen. Vorgegeben waren dabei die Wörter „Deutschland“, „Kuh“, „Weihnachtsbaumkugel“, „Held“, „Kleinkind“, „Engel“, „Ofen“ sowie „Essen“.

Tierische Helden zu Weihnachten

Es war einmal ein kleiner Dackel, der den Namen Engel trug. Engel war ein kleiner glücklicher schwarzweißer gelockter Hund. In Deutschland wird Weihnachten mit einem Tannenbaum gefeiert, man schmückt ihn festlich mit Weihnachtsbaumkugeln, einer Lichterkette und anderer Deko.

 

Dann kam die Weihnachtskuh und sie zerbrach eine der wunderschönen Weihnachtsbaumkugel. Das tat ihr sehr leid, dann aß sie ein bisschen von dem Essen, was gerade aus dem Ofen kam. Das Kleinkind kam, sah die Katastrophe und weinte. Das Kind glaubte, dass ein Held kommen würde und die Weihnachtsbaumkugel reparieren würde. Die Familie kam gerade durch die Tür, sah, dass gerade der Held hinein kam und das Kind ein Strahlen in den Augen hatte und sehr  glücklich war. Dann gab es die Geschenke und die ganze Familie saß beisammen, sie gaben sich gegenseitig die Geschenke. Das Kleinkind, welches 4 Jahre alt war, hatte für jeden ein tolles Geschenk. Zum Beispiel Deko oder etwas Anderes, was eine Person aus der Familie gerne mochte. Es selbst hatte sehr viel bekommen, zum Beispiel Playmobil und Barbies. Das Kind hatte schlichtweg etwas bekommen, was es sich gewünscht hatte.

Trotz der Probleme war es ein wunderschönes Familienfest, dachten sie auf jeden Fall…

Dann aber hat der Dackel die Kugel auf magische Weise repariert und dann flog die Weihnachtsbaumkugel wieder an den richtigen Platz, das Ganze aber ging so schnell, dass der ganze Baum umgerissen wurde und alles kaputtging. Die Scherben und Glühlämpchen von der Lichterkette lagen überall auf dem Regal herum, sogar unter dem Sofa und in den Haaren von der Oma des Kleinkindes.

Das Kind sagte: Nächstes Jahr wünsche ich mir einen Baum, der gut steht und Weihnachtschmuck, der nicht kaputt gehen kann. Es stellte sich heraus, dass der Dackel der Held vom Weihnachtsfest war.

Amelie Morawe, 7B

Das Weihnachtsfest

Als ich mit meinen Eltern und meinem Bruder zu Weihnachten nach Deutschland zu meinen Großeltern, die in Bayern wohnen, fuhr, kamen wir auf dem Weg an vielen Bergen und Bäumen vorbei. Überall lag Schnee und wir haben schon ein richtiges Weihnachtsgefühl gehabt. Als wir um die Kurve bogen, sahen wir ein kleines gemütliches Dorf. Überall rauchten die Schornsteine und es lag ein schöner Weihnachtsduft in der Luft. Als wir dann vor dem Haus unserer Großeltern standen, riefen wir laut: „Oma, Opa wir sind da!“ Sie kamen heraus und schlossen uns in ihre Arme.

Nun standen wir im Haus und da kommt auch schon der Dackel angelaufen. Unser Opa fragt uns, ob wir mitkommen wollen, um einen Baum für das Fest zu holen. Mein Bruder und ich wollten auf jeden Fall mitkommen. Wir zogen uns unsere Winterbekleidung an und gingen raus. Im Wald fanden wir schließlich einen schönen Baum. Auf dem Rückweg sind wir an einer großen Scheune mit vielen Kühen vorbeigekommen. Es war schon spät, deshalb beeilten wir uns auch. Als wir angekommen waren, schlüpften wir schnell in unsere Betten.

Am nächsten Tag beim Frühstück fragte Oma uns, wer von uns den Weihnachtsbaum

schmücken möchte. Mein Bruder wollte unbedingt. Deshalb ging ich raus und wollte mit Opa für das große Essen einkaufen. Auf dem Weg sind wir an einem Ski-Verleih vorbeigekommen und da sagte ich plötzlich, dass ich das auch mal machen möchte. Mein Opa entgegnete, dass wir auf dem Dachboden Skier hätten. Während dessen holten Oma und mein Bruder gerade die Weihnachtsbaumkugeln und den Engel, der auf die Spitze des Baums kommt, vom Dachboden. Da entdeckten sie die Skier. Als mein Opa und ich vom Einkauf wieder zurück waren, stand der Weihnachtsbaum in voller Pracht da und strahlte wie sonst keiner. Oma fragte nach den Einkäufen und ging mit meiner Mama in die Küche und sie bereiteten das Essen für das Fest vor. Ich fragte meinen Opa, ob wir jetzt die Skier holen könnten. Wir gingen auf den Dachboden, holten dort die Skier und gingen nach draußen zu einem kleinen Übungshügel. Opa sagte, dass diese wie angegossen passen würden.  Am Anfang fiel ich noch viel hin, aber dann – mit mehr Übung – macht es mir viel Spaß; in der Zeit spielte mein Bruder drin mit dem Dackel. Doch da fragte mein Vater, ob er ihm eine Geschichte vorlesen sollte, nämlich „Der Weihnachts-Held mit dem Kleinkind“, doch er wollte lieber mit dem Dackel spielen. Da fragte mein Bruder unsere Mama, wann das Essen fertig sei. Mama antwortete darauf, dass der Truthahn im Ofen sei.

Einige Stunden später kamen auch Opa und ich wieder rein, genau rechtzeitig zum Essen. Nach dem Essen war die Bescherung und als ich sah, dass ich Ski bekommen habe, freute ich mich riesig. Alle waren glücklich und freuten sich.

Karla Stelzer, 7B

Perfektes Weihnachten

In einer verschneiten Nacht in Deutschland wanderte ich durch einen Wald. Es war so kalt, dass selbst meine Handschuhe nichts nutzten. Das war bei der Kälte aber auch nicht verwunderlich, denn es waren sagenhafte -15 Grad. Deshalb wäre ich auch nie freiwillig durch diesen Wald gestapft, aber wie es das Schicksal so wollte, bin ich durch eben diesen gegangen, und zwar nur, weil es der schnellste Weg nach Hause war.  Heute ist Weihnachten und ich wollte unbedingt rechtzeitig zu Hause ankommen. Vor allem, weil ich an diesem Tag der Koch war und meine Gäste sauer geworden wären, wenn sie so lange auf ihr Essen hätten warten müssen.

Nach 10 Minuten Fußmarsch kam ich endlich zu Hause an. Als ich dann klingelte, sah ich durch die Tür die riesigen Weihnachtskugeln, die wir an den Weihnachtsbaum gehängt hatten. Niemand machte die Tür auf, wahrscheinlich spielten sie gerade „Activity“ oder „Canasta“. Auf jeden Fall, deshalb schloss ich die Tür mit meinem Schlüssel auf und betrat die Wohnung. Wie meine Vermutungen schon richtig vorausgesehen hatten, waren sie wirklich am „Canasta“ spielen.

Nach einem herzlichen Empfang spielte ich erstmal ein paar Runden mit. Dann schmückten wir den Weihnachtsbaum zu Ende. Mein Neffe half eifrig mit. Zum Essen sollte uns aber eine besondere Überraschung zukommen: Als wir uns beim Essen gerade über den neuen Beruf eines Freundes von mir unterhielten, war am Fenster leichte Bewegung zu erkennen. Und tatsächlich, da war eine weiße Flocke und noch eine und dann noch eine und … Es schneite!

Nach dem Essen, was ich zuvor im Ofen zubereitet hatte, spielten die Kinder im Schnee. Die Erwachsenen, also wir, beschlossen einen Film zu gucken („Kevin - Allein zu Haus“).

Dann auf einmal hörten wir einen Schrei. Sofort rannten wir los, um herauszufinden, was los war. Da kam mein kleiner Neffe angerannt und er schrie: „Da ist ein Hund, der mich umbringen will!“ Ich sah den Hund – es war ein Dackel. „Das ist nur ein Dackel, Felix!“

Nach dem Schreck war dann endlich die Bescherung. Ich bekam: Ein Buch, einen Gutschein und ein Bild mit einer Kuh drauf. Besonders gefreut hat sich Felix, ich habe ihm ein kleines Modell eines Engels geschenkt. Da wir es nicht geschafft hatten, „Kevin – Allein zu Haus“ fertig zu schauen, haben wir im Anschluss an die Bescherung weitergeguckt. Nachdem wir noch einige Zeit geplaudert hatten, verabschiedeten sich alle. Wir würden uns ja bald an Silvester wiedersehen.

Elia Glaubitz, 7B