Die vier Seminarfachkurse des Jahrgangs 13 sind in der letzten Schulwoche vor den Herbstferien auf ihrer lang erwarteten Seminarfachfahrt. Nachdem diese im letzten Jahr für den damaligen Abschluss Jahrgang entfallen musste, sind Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte froh, diese schöne Tradition wieder aufleben lassen zu können.

Reiseziel für gleich zwei Kurse war Stralsund. Das eine Foto zeigt den Seminarfachkurs "Totalitäre Bewegungen und Diktaturen im historischen Vergleich" bei einer Stadtführung, das andere den Kurs "aquatische Ökologie", der zeitgleich auf einer Exkursion nach Rügen unterwegs war.

Die beiden anderen Seminarfachkurse sind nach Konstanz (weiteres Foto) und nach Berlin gereist. Bleibende Eindrücke und tolle Erlebnisse sollten bei diesen Zielen - auch wenn sie nicht in fremden Ländern liegen - sicher sein. 

Hier noch ein kleiner Bericht des Seminarfachkurses "Aquatische Ökologie"

Normalerweise fährt das Seminarfach im dritten Semester nach Pula in Kroatien, um beim Schnorcheln die Meeresflora und -fauna der Adria zu erkunden. Aufgrund der Pandemie war diese Fahrt allerdings nicht möglich. Ersatzweise ging es nach Strahlsund an die Ostsee. Obwohl schnorcheln dort nicht möglich war, war sich der Kurs am Ende sicher, dass die Fahrt nach Strahlsund ein würdiger Ersatz war. Bei einer Exkursion auf Deutschlands größte Insel Rügen hat der Kurs bei bestem Wetter das besondere Ökosystem der Kreideküste und seiner angrenzenden UNESCO geschützten Buchenwäldern erkundet. Etwa 10 Kilometer wanderten die Schüler:innen durch den Küstenwald oder direkt unterhalb der Steilküste mit dem Tosen der Brandung im Ohr von Nationalparkzentrum Jasmund bis nach Sassnitz. Der Tag endete mit der Besichtung einer Brauerei und einem deftigen Abendessen im angrenzenden Gasthaus. Am nächsten Tag ging es dann etwas gemächlicher weiter. Im Ozeaneum, eines der größten Aquarien Deutschlands, konnte der Kurs die Besonderheiten des Ökosystem "Ostsee" erkunden und die Lebensgemeinschaften in Ost- und Nordsee und im Atlantik beobachten ohne dabei im kalten Wasser zu schnorcheln. Am letzten Tag ging es nochmal auf eine Insel. Mit der Fähre setzte der Kurs auf die schöne Insel Hiddensee über. Mit Fahrrädern und Rikschas wurde der Norden der Insel, die so ganz anders als Rügen ist, erkundet. Vom Leuchtturm aus war sogar die Küste Dänemarks zu erkennen, obwohl das Wetter nicht mehr ganz so toll war. Nach einer Runde Bowling am Abend ging es am nächsten Tag mit der Bahn zurück nach Hameln, um in die Herbstferien zu starten.