Kurz vor den Weihnachtsferien waren der überwiegende Teil der Europa-AG - einige Schülerinnen und Schüler mussten allerdings aufgrund von Klassenarbeiten oder Lernallianzen den Regelunterricht besuchen - sowie der Kurs auf erhöhtem Niveau in Geschichte des Jahrgangs 13 auf einer Tagesexkursion in der Friedensstadt Osnabrück.
Neben dem Besuch des Rathauses - inklusive des "Friedenssaals", in dem 1648 der Dreißigjährige Krieg beendet wurde - sowie einer Stadtführung, bei der unter anderem der Dom, das Schloss und das Heger Tor besichtigt wurden, stand das Remarque-Haus im Fokus der Exkursion. Erich Maria Remarque, der berühmte Schriftsteller, der "Im Westen nichts Neues" geschrieben hatte, war in Osnabrück geboren worden und aufgewachsen. Immer wieder kehrte er in seine Geburtsstadt zurück, wenngleich er über viele Jahre seinen Wohnsitz in der Schweiz hatte.
Thema von Remarques berühmten Werk ist bekanntlich der Erste Weltkrieg, welcher das Semesterthema des Geschichtskurses GE1 im 3. Kurssemester war. Daher lag der Besuch der umfangreichen Ausstellung nahe. Auch für die Europa-AG ein interessantes Thema, stellt doch die Beschäftigung mit der europäischen Geschichte, mit Aussöhnung und dem Friedensprojekt Europa immer einen Aspekt der Arbeit der AG dar.