Wie im vergangenen Jahr haben die sechsten Klassen des Albert-Einstein-Gymnasiums Hameln am 12. Dezember 2019 wieder am bundesweiten Vorlesewettbewerb teilgenommen, den Herr Schröder organisatorisch unterstützt hat.

In den zurückliegenden Wochen wählten die Klassen 6S, 6FL und 6B hierfür vorbereitend jeweils zwei Schülerinnen und Schüler aus, die am besten vorlesen können.

Zugegen waren am 12. Dezember folgende Klassenvertreterinnen und  -vertreter:

  • Lainey Gerlach und Leander Franke aus der 6S,
  • Noemi Wodarczyk und Lea-Marie Werner aus der 6FL,
  • Ronja Brake und Erik Voigt aus der 6B.

Die erste Runde, bei der die Schülerinnen und Schüler eine eigens vorbereitete Textstelle ihres selbst gewählten Buches vortragen sollten, gestaltete sich bereits sehr spannend. Die vielfältigen Beiträge aus den unterschiedlichsten Genres machten es der Jury sehr schwer, eine Wahl für das danach stattfindende Finale zu treffen. So wurden den interessierten Zuhörern Textstellen etwa aus den Klassikern „Harry Potter und der Halbblutprinz“ und ein weiterer Titel aus der Harry Potter-Reihe, nämlich „Die Heiligtümer des Todes“, sowie aus dem Comic-Roman „Collins Channel: Wie ich die Schule rockte“ dargeboten. Ferner waren auch Beiträge aus „Cara 1: Gespenstermädchen sind grün“ sowie ein Buch aus der Reihe „Emily Windsnap“ mit dabei.
Auch wenn die Wahl letztlich nicht leicht fiel: Das vierköpfige Juryteam, welches aus Jonas Pommerin und Kerim Yilmaz aus dem Jahrgang 12, Frau Masuhr – Referendarin sowie vorjahreserprobtes Jurymitglied – und letztlich Maya McKay, der Siegerin des Vorlesewettbewerbs 2018 (Klasse 7FL), bestand, kürte Leander Franke aus der 6S zum Schulsieger im Jahr 2019. Dieser hatte sich in einem überaus spannenden Finale gegen Ronja Brake und Erik Voigt sehr knapp durchsetzen können. Der nun amtierende Schulsieger Leander Franke las nicht nur seine ausgewählte Textstelle aus dem „Halbblutprinz“ äußerst souverän, spannend und mitreißend betont vor, sondern schaffte es auch, einen längeren Textabschnitt aus dem Klassiker „Das fliegende Klassenzimmer“ von Erich Kästner flüssig vorzutragen.

Neben der Schulsieger-Urkunde und einer vorweihnachtlichen Süßigkeit erhielt Leander als Anerkennung für seine großartige Leseleistung den Jugendroman „Tanz der Tiefseequalle“ von Stefanie Höfler, welcher im vergangenen Jahr für den deutschen Jugendbuchpreis nominiert war und über die ungewöhnliche Freundschaft zweier junger Menschen berichtet.

Der frisch gebackene Schulsieger wird unsere Schule auf regionaler Ebene sicher würdig vertreten und sich im kommenden Jahr 2020 mit den Schulsiegern verschiedenster Schulen messen dürfen. Wir gratulieren Leander zu einer tollen Leistung und drücken für die nächste Entscheidungsebene(n!) alle Daumen.

Kevin P. Schröder