Herr Dr. Günther

Frau Schröder-Brautlecht

Frau Schroth

In der Oberstufe besteht die Möglichkeit, alternativ zu Religion und Werte und Normen am Albert-Einstein-Gymnasium das Fach Philosophie zu wählen. Womit beschäftigt man sich im Philosophieunterricht? Im Philosophieunterricht soll man lernen, das auf geschulte Weise zu tun, was jeder Mensch tut, wenn er über sein Leben und über seine Stellung in der Welt nachdenkt. Fragen der Philosophie sind in diesem Sinne etwa:

"Wer (oder was) bin ich?"

"Gibt es eine Seele?"

"Wie soll ich leben?"

"Was ist der Sinn des Lebens?"

"Gibt es einen Gott?"

"Was ist Erkenntnis?"

"Sind die Erkenntnisse, die uns in den Wissenschaften überliefert sind, zuverlässig?"

  .....

Indem man sich mit dem Denken großer Philosophen auseinandersetzt, lernt man, wie man an solche Fragen systematisch herangeht. Das Ziel in der Auseinandersetzung mit den großen Denkern ist jedoch immer, zu lernen, einen eigenen Standpunkt einzunehmen und diesen angemessen zu begründen.

Was muss man mitbringen?

Philosophisches Denken erfordert ein hohes Maß an Eigenständigkeit. Förderlich sind ebenfalls Geduld, Ausdauer und der Wille, einer Sache wirklich vernünftig auf den Grund zu schauen.

Philosophie im Abitur?

Seit 2010 kann Philosophie am AEG auch als Abiturfach auf Grund- oder auf erhöhtem Niveau gewählt werden. Alternativ zu Religion bzw. Werte und Normen kann Philosophie als Pflichtbelegung in den Jahrgängen 11 bis 13 gewählt werden.

Rahmenrichtlinien für das Fach Philosophie (RRL) sind derzeit nicht digital erhältlich. Rückfragen können gerne an die FachkollegInnen gestellt werden.

Dazu dieser Link:

http://nline.nibis.de/cuvo/menue/nibis.phtml?menid=116&PHPSESSID=ea23ec9bc89116e066f4f23bca27b81e

Sek II:

http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/epa_10_philosophie.pdf zu den einheitlichen Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung (EPA).

Es gibt zwei Lernfelder:

Im Lernfeld I (Theoretische Philosophie) geht es um das Durchdenken der allgemeinsten Wissens- und Seinsprinzipien. Dazu gehört etwa auch die Erörterung so grundlegender Fragen wie:

"Gibt es eine absolute Wahrheit?"

"Wozu braucht der Mensch die Wahrheit bzw. diese den Menschen?"

"Welche Grenzen der Wahrheitserkenntnis gibt es für den Menschen?"

Im Lernfeld II (Praktische Philosophie) stehen Überlegungen im Zentrum, die den Menschen als ein handelndes Wesen betreffen. So wird in der Philosophie etwa die Frage diskutiert, ob es (und wenn, dann welche) allgemeinverbindlichen Normen für den Menschen gibt. Die zentrale Disziplin im Bereich der Praktischen Philosophie ist die Ethik.

Lernfeld I und II sollen im Philosophieunterricht gleichmäßig verteilt sein. Innerhalb der verbindlichen Lerninhalte sollen dabei die KursteilnehmerInnen selbst eine Schwerpunktsetzung vornehmen.
 

Bewertung

Das Verhältnis von mündlicher und schriftlicher Bewertung ist unabhängig von der Anzahl der Klausuren gleichwertig.

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