Das Albert-Einstein-Gymnasium ist die erste Schule in Hameln, die das Schulfach Darstellendes Spiel als drittes musisches Fach in der gymnasialen Oberstufe eingeführt hat. Der erste Kurs fand bereits im Schuljahr 1999/2000 in Jahrgang 11 statt.

Darstellendes Spiel steht zur Wahl neben Kunst und Musik bei der Belegungsverpflichtung im musischen Fächerbereich ab Jahrgang 10/11. Der Kurs im Jahrgang 12 vertieft Bereiche aus dem zuvor Erarbeiteten und kann als zusätzlicher Kurs eingebracht werden.

Darstellendes Spiel führt in einen zentralen künstlerischen Bereich ein, der unsere Kultur von Anfang an entscheidend mitgestaltet hat. Das Fach hat wie die anderen musischen Fächer seinen Schwerpunkt in praktischer Arbeit, vermittelt aber jeweils dazu die Grundbegriffe des Theaters und der neueren Medien (Rundfunk, Film, Fernsehen), des Rollenverhaltens (Soziologie) und der Selbstdarstellung (Präsentation in der Öffentlichkeit).

Voraussetzung ist die Bereitschaft, sich für die anderen in der Gruppe zu interessieren und Formen der Teamarbeit auszuprobieren. Im Vordergrund stehen zunächst Übungen und Spielformen, in denen körperliche und sprachliche Ausdrucksmöglichkeiten erkundet und entwickelt werden. Gemeinsam sollen dann Szenen entwickelt werden, in denen man sich in anderen Rollen ausdrücken kann. Dabei werden die Werkzeuge des szenischen Darstellens – Körper, Stimme, Raum, Materialien – auf ihre Wirkung hin erprobt.

Ja. Der Vergleich mit professionellen Beispielen (Theaterbesuch, Film) soll ein medienkritisches Bewusstsein und einen handwerklichen Blick für Gestaltungs- und Manipulations-Mittel ausbilden. Damit ist das Kennenlernen von Theater- oder Film- Geschichte und ihren wesentlichen Ausdrucksformen und Absichten verbunden. Klausuren können ebenso wie in den verwandten Fächern Kunst und Musik einen kreativ- praktischen Teil und eine interpretierende Aufgabe enthalten.

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