Da das Weihnachtsfest immer sehr überraschend eintritt, haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5C im Fach Deutsch auch nur recht kurzfristig mit dem Thema „Weihnachten und Advent“ befasst.

Die nun folgenden mehr oder weniger weihnachtlichen Geschichten mögen zunächst etwas ungewöhnlich anmuten, sie sind nämlich im Zuge des Themas „Reizwortgeschichten“ entstanden.

Hierbei wurden sechs Schülerinnen und Schüler spontan nach jenem Wort befragt, das ihnen gerade durch den Kopf ging. Ungewöhnlicherweise kamen dabei die Wörter „Stinkefüße“, „Käse“, „Geschenke“, „Weihnachtsmann“, „Advent“, „Schuhe“ heraus, die jedoch keine Rückschlüsse auf den Unterricht zulassen sollten. Diese sechs Begriffe mussten in beliebiger Reihenfolge in den zu verfassenden Geschichten vorkommen. Im Folgenden können Sie jene lustigen wie ungewöhnlichen Geschichten der Fünftklässler in vorweihnachtlicher Stimmung genießen.

Die schöne Weihnachtszeit

Es passierte am 4. Advent 2019. Ich schlief tief und fest in meinem Bett. Doch plötzlich war ich hellwach und verließ mein Bett. Ich hatte Stinkefüße, denn ich hatte am Abend nicht geduscht. Ich zog meine Schuhe an und schlich zur Treppe. Plötzlich sah ich eine Gestalt neben unserem Tannenbaum. Leise ging ich die Treppe hinunter. Es war ein Mann in roter Kleidung, dann fiel es mir ein: “Das ist der Weihnachtsmann!“ Der Käse, den wir ihm hingestellt hatten, war schon alle. Kurze Zeit später verschwand er. Ich sah sehr viele Geschenke unter dem kleinen Baum liegen. Schnell rannte ich nach oben ins Bett und schlief weiter. Am nächsten Morgen rannten alle nach unten und meine Eltern und ich packten die Geschenke aus. Danach besuchten wir das Krippenspiel. Hinterher aßen wir eine Gans. Ach, war das Weihnachtsfest doch schön!

Jonas Homeier, 5C

Der tollpatschige Weihnachtsmann

Es war der 4. Advent. Robin war alleine mit dem Weihnachtsmann zu Hause. Sie wollten frühstücken. Er war so dumm und hat Toast mit Käse in den Toaster getan, dann sprang das Toastbrot mit dem Käse aus dem Toaster. In dem Moment kam der Weihnachtsmann in die Küche und das Essen klatschte auf den Boden und der Weihnachtsmann trat drauf und rutschte, wie es der Zufall will, aus. Robin wollte ihm hochhelfen, sagte dann aber, dass er Stinkefüße hätte. Im ernsten Ton sagte der Junge: „Geh mal bitte duschen, deine Füße stinken!“ Der Weihnachtsmann stieg schließlich unter die Dusche. Anschließend sind sie mit dem Rentierschlitten losgeflogen und, wie man es kennt, flog er auf ein Dach und dann war es kaputt.

Sie stürzten durch den Kamin in das Haus, wobei sie gemerkt haben, dass sie noch Geschenke dabei hatten. Diese verteilten sie eilig und nur geringfügig verletzt unter dem Tannenbaum und schauten zu, wie Kinder die Geschenke auspackten und sich dabei freuten. 

Das war die Geschichte vom tollpatschigen Weihnachtsmann.

Kaan Günel, 5C

Ein stinkiger Advent

Es war der 3. Advent und der Weihnachtsmann war übel gelaunt. Er fand seine Schuhe nicht, wollte heute aber die Wunschzettel der Kinder einsammeln. Doch ausgerechnet jetzt war auch noch Rudolf, das wichtigste Rentier, krank geworden. Daher flog er barfuß ohne Rudolf in die Stadt, um die Wunschzettel einzusammeln. Plötzlich bimmelte das Handy des Weihnachtsmannes. Es war Rudolf, der anrief und fragte: „Du suchst deine Schuhe, oder? Ich habe sie versteckt, weil du immer solche Stinkelatschen hast. Die riechen immer so nach Käse!“ „Du bringst mir sofort meine Schuhe wieder! Außerdem stinke ich nicht“, brüllte der Weihnachtsmann. Er legte auf und wartete.

Eine halbe Stunde später kam Rudolf mit den Schuhen angeflogen. „Hier hast du deine Stinkeschuhe“, meinte er und gab sie dem Weihnachtsmann. Es wurde noch ein guter Abend. Sie holten die Wunschzettel und schafften es sogar schon, ein paar Geschenke zu kaufen. Dem Weihnachtsfest kam nichts mehr in die Quere.

Fynn Kuper, 5C