Das ‚Insektensterben‘ war eines der großen Themen das Jahres 2018. Doch noch immer wissen wir viel zu wenig über die Faktoren, die die Verbreitung von Insekten in Deutschland beeinflussen. Das wollen ForscherInnen der Professur für Landschaftsökologie der Universität Freiburg zusammen mit SchülerInnen des Freiburger United World College ändern.

 

 

In einem durch die Robert Bosch Stiftung geförderten Projekt werden „Insektenhäuser“ – einfache Plastikrohre, die mit Schilf- und Bambusrohren gefüllt sind – an Schulen in ganz Deutschland verschickt, so auch an uns. Diese zwei Insektenhäuser haben wir bereits im Schulgarten an einer sonnigen und trockenen Stelle aufgehängt. Über den Sommer legen solitär lebende Bienen und Hummeln ihre Eier in die Röhren. Im Winter schicken wir dann eines der Insektenhäuser zurück nach Freiburg, wo UWC SchülerInnen und ForscherInnen die Nester analysieren. Wir als Partnerschule bekommen danach ein neues Insektenhaus geschickt. Das Projekt wird mehrere Jahre laufen, neben den Insektenhäusern erhalten wir als Partnerschule auch Informationsmaterialien sowie die Ergebnisse der Auswertung der Nester.

Und eine frohe Botschaft aus dem Schulgarten: Die im Herbst im Rahmen der Kinder- und Jugendnaturschutzwoche in die Erde gesetzen Blumenzwiebeln  haben mittlerweile zahlreiche Blüten entfaltet und dienen mit ihren Pollen nun zahlreichen Bienen als Nahrung.

Zum Seitenanfang