Albert-Einstein-Gymnasium inszeniert neues Schul-Musical

Gewitter- und Regengeräusche ertönen in der verdunkelten Aula. Vor der Bühne sind ein dickes Schiffstau, ein Rettungsring und ein großer Anker zu sehen. Auf der Bühne schwankt ein Sturmlicht und gibt den Zuschauern das Gefühl, der Boden würde wanken. Dann beginnt das Musical, ...

 

... das die Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums in diesem Schuljahr geschrieben und inszeniert haben, mit der Anfangsmelodie aus Antonín Dvořáks „Sinfonie aus der Neuen Welt“. Im Hintergrund sind die Umrisse der Freiheitsstatue zu erkennen, so dass das Thema des diesjährigen Schul-Musicals unschwer zu erraten ist: Die Geschichte handelt von einem Mäusejungen namens Tony, der mit seiner Familie nach Amerika auswandert, in der Hoffnung, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sein Glück zu machen und „vom Tellerwäscher zum Millionär“ aufzusteigen. Doch dann kommt alles anders. Er kommt schon auf der großen Überfahrt mit zwielichtigen Gesellen in Berührung, er stürzt kurz vor der Ankunft über Bord, verliert seine Familie aus den Augen und gerät im Schmelztiegel New York zwischen die Fronten zweier rivalisierender Straßen-Banden. Hoffnung gibt Tony allein ein Mäusemädchen namens Lilli Columbi, die immer intuitiv zu wissen scheint, was zu tun ist, und sich nicht scheut, auch dem mächtigsten Mann der Welt zu sagen, was die richtigen Entscheidungen sind.
Viele Elemente der Story kennt man aus anderen Geschichten und auch die eine oder andere Melodie ist wohlbekannt. Doch hier ist eine ganz neue, engagierte Geschichte entstanden, die die Zuschauer gegen Ende mit einer unerwarteten Wendung überrascht.
Am 26.2.18 und am 12.3.18 finden um 18.30 Uhr bei freiem Eintritt die Aufführungen des Musicals „An American Tale“ in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums statt.

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