Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums stellen sich in den kommenden Monaten den Herausforderungen unternehmerischer Selbstständigkeit. Unter dem Motto „Wirtschaft erleben“ werden die Jugendlichen selbst aktiv und tauchen in die spannende Welt der Unternehmensgründung ein. Mit dem Projektpartner IW JUNIOR gGmbH, die vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie der Stiftung NiedersachsenMetall gefördert wird, erlebten die Jugendlichen praxisbezogen und handlungsorientiert, wie wichtig Teamarbeit und Planung bei der Umsetzung eines Projektes sind, zum Beispiel beim Bau eines Papierturms. Die auf den ersten Blick einfach Aufgabe – aus Papierseiten in DIN A4 Größe einen möglichst hohen Turm zu bauen, der auch ein Glas tragen kann – wurde zu einer echten Herausforderung, schließlich musste man auch Zeit und Materialkosten im Auge behalten...

In dem spannenden Kick-off-Workshop entwickelten die Teilnehmer der AG Schülerfirma eigene Geschäftsideen und erstellten einen ersten Businessplan für die Gründung ihres  Unternehmens. In den folgenden Monaten geht es nun an die Umsetzung der Ideen. Dazu müssen Anteilseigner gewonnen, das Produkt entwickelt, Marktforschung betrieben und nicht zuletzt Kunden gewonnen werden.

Anne-Kathrin Borchers, betreuende Lehrerin des Schülerfirmenprojektes, verspricht sich viel von der Teilnahme ihrer Schülerinnen und Schüler an der Arbeitsgemeinschaft: „Mit der Schülerfirma bekommen die Lernenden viel Wissenswertes rund um das Thema Wirtschaft anschaulich vermittelt. Bei der Durchführung des Projektes können Sie dann ihr unternehmerisches Geschick beweisen. Die Schülerfirma stellt damit eine sinnvolle und spannende Ergänzung zum Lehrplan dar.“ Die Lehrkraft für Politik/ Wirtschaft will mit ihrem Engagement den Lernenden vor allem Chancen bewusst machen: „Viele Lernende wissen nicht welche Fähigkeiten und Neigungen sie überhaupt haben und ziehen bei  der Berufswahl viele passende Berufe nicht in Betracht – auch weil Ihnen niemand sagt, dass es sie gibt. Ich bin mir sicher, dass die Teilnehmenden nach Abschluss der Schülerfirma mehr über ihre eigenen Potentiale erfahren, und selbstbewusster im (Berufs-)Leben stehen werden.“

Anne-Kathrin Borchers

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