Bastian Meister heißt der Sieger beim schulinternen Europäischen Wettbewerb 2016 des Albert-Einstein-Gymnasiums. Damit wurde er für seine ausgezeichnete Arbeit beim Europäischen Wettbewerb zum Thema „Gemeinsam in Frieden leben“ geehrt. Der neue Schulleiter Christian Schmidt ließ es sich denn auch nicht nehmen, die Siegerurkunde und den von Dr. Matthias Loeding gestifteten Robert-Schuman-Pokal an den angehenden Abiturienten aus Emmerthal zu übergeben.

Der Pokal erinnert an den französischen Politiker Robert Schuman, der für die Aussöhnung mit Deutschland eintrat und als einer der Väter der europäischen Einigung gilt. Für die Weiterentwicklung des Gedanken der Völkerverständigung und des interkulturellen Lernens ist die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler des AEG am jährlichen Europäischen Schulwettbewerb von großem Gewicht.

Der schulinterne Wettbewerb trägt diesem hohen Stellenwert Rechnung. Die Auszeichnung soll Ansporn sein, auch in diesen bewegten Zeiten die Fahne der europäischen Einigung hochzuhalten.

Dr. Matthias Loeding

 

Der Physikgrundkurs des Jg. 12 am 7.3.17 zur Abiturvorbereitung im Phaeno in Wolfsburg!

Wann beginnt die Pubertät? Wenn Eltern und Lehrer anfangen, schwierig zu werden!

Am Fortbildungstag des Albert-Einstein-Gymnasiums unterrichtete Prof. Dr. Michaela Sambanis von der Universität Berlin Lehrer und Eltern über neuere Forschungsergebnisse im Zusammenhang mit der Pubertät und ihre Bedeutung für die (Fremdsprachen-)Didaktik.

Die Pubertät dauert bis zu sechs Jahre und ist gekennzeichnet von: Antriebslosigkeit, stärkeren Hemmungen einerseits, ausgeprägterem Risikoverhalten andererseits, partiellem Chaos im Gehirn etc. Diese Erscheinungen sind auf neurologische und neurophysiologische Ursachen wie Rückgang der Dopaminrezeptoren, Umstrukturierungen im Gehirn und Vollendung der Myelinisierung der Neurone zurück zu führen.

Bei allem emotionalen und sonstigem Stress für die Pubertierenden selbst, aber auch für ihre Eltern und Lehrer, den die Pubertät mit der Launen- und Sprunghaftigkeit so mit sich bringt, dürfen die positiven Effekte nicht vergessen werden: Das erhöhte Risikoverhalten, das mitunter leider auch die Verletzungsgefährdung erhöht, bedingt auch Neugierde und letztendlich auch die Reifung des Gehirns und der Persönlichkeit. Der nahezu komplette Umbau des Gehirns, der die Jugendlichen oft so verwirrt erscheinen lässt, erlaubt nach seiner Vollendung die Flexibilität des Denkens, die Plastizität und auch die Originalität – man muss nur etwas Geduld aufbringen……..

Um die Wartezeit für alle Beteiligten im Unterrichtsgeschehen erträglich oder sogar fruchtbar zu gestalten, empfahl Prof. Sambanis, die sogenannte Umkehr-Methode auszuprobieren, Projekte aus den kreativen Bereichen wie u.a. der Musik, der Kunst und dem Darstellenden Spiel einzusetzen, die Selbstwirksamkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern und so oft es nur geht, Lernen an Bewegung zu koppeln.

Bettina Schröder-Brautlecht

PS: Kurz darauf war Prof. Sambanis bei rbb Kulturradio für ein kleines Interview zum Sprachelernen in der Pubertät – 5 min., kurz und schmerzlos. Wer gern hineinhören möchte, das Interview ist in der Mediathek: http://mediathek.rbb-online.de/radio/Kulturradio-am-Vormittag/Sprachentwicklung-in-der-Pubert%C3%A4t/kulturradio/Audio?documentId=41553554&topRessort=radio&bcastId=9839118&mpage=page.download

 

Das AEG war nicht nur beim lokalen Vorentscheid, sondern auch auf Landesebene bei der Mathematik-Olympiade erfolgreich: Felix Kuhlmann aus der 6. Klasse des AEG (Foto) konnte bei der Niedersächsischen Landesrunde 2017 in Göttingen einen Dritten Preis gewinnen. Wir gratulieren herzlich!

In diesem Jahr haben 9 Schüler/innen der Jahrgänge 8 und 9 des AEGs an der internationalen Junior Science Olympiade (IJSO) erfolgreich teilgenommen. In der ersten Runde der IJSO werden theoretische und experimentelle Aufgaben aus den Bereichen Biologie, Chemie und Physik bearbeitet. Alle Teilnehmer/innen wurden vom Schulleiter Herrn Schmidt und der betreuenden Lehrkraft Herrn Lehmann mit einer Urkunde geehrt.

Das Motto der diesjährigen IJSO lautete „In der Klebewerkstatt - Bärenstark“. Die Aufgaben drehten sich also rund um das Thema Klebstoffe. Im Rahmen der Wettbewerbsaufgaben haben die Schüler/innen unter Anderem erforscht, wie man den stärksten Klebstoff herstellt, welche Eigenschaften ein guter Klebstoff haben muss oder, wie gut unterschiedliche Klebstoffe haften. Die besten drei Ergebnisse wurden mit einem kleinen Präsent geehrt, das vom Elternverein gestiftet wurde. Die meisten Punkte gab es für die Ergebnisse von Luca Sienk und Leon Kohrs (9L). Sie haben sich mit ihrer Punktzahl für die zweite Runde der IJSO qualifiziert. Im März dürfen sie sich nun spannenden Quizfragen aus dem Bereich der Naturwissenschaften stellen.

 

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